Donnerstag, 10. März 2016

[Rezension] Die Tribute von Panem 3 - Flammender Zorn

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Möge das Gute siegen!
Möge die Liebe siegen! 

Katniss lebt! Schwer verletzt wurde sie von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Allerdings ist sie damit noch lange nicht außer Lebensgefahr. Doch Katniss einzige Sorge gilt Peeta, der in den "Hungerspielen" sein Leben gelassen hätte. Die Regierung hat ihn gefangen genommen, ihn gefoltert und seinen Willen gebrochen, um ihn als Werkzeug für ihre Zwecke zu missbrauchen. Das Ziel des Kapitols: die endgültige Vernichtung der Aufständischen. Und zu denen zählt auch Gale, Katniss treuer Freund aus Kindheitstagen... (Buchrücken)

Nachfolgend evtl. Spoiler!

Nachdem Katniss die Barriere in der Arena der Hungerspiele zerstört hat, wurde sie von den Rebellen schwer verletzt in Distrikt 13 gebracht, in dem sie wieder weitgehend geheilt wird und nun den Rebellen als Freiheitssymbol dienen soll. Doch solange Peeta, der in den Händen des Kapitols gefoltert und missbraucht wird, nicht in Sicherheit ist, kann sie keinen klaren Gedanken fassen. Schweren Herzens stimmt sie zu den Spotttölpel für die Rebellen zu spielen, aber unter ihren Bedienungen. Doch nicht nur das Kapitol will Katniss tot sehen, auch in den Reihen der Rebellen hat sie Feinde die nur darauf warten das sie nicht mehr gebraucht wird. 
Nach einer erfolgreichen Rettungsaktion der Rebellen, die übrigen Tribute aus den Fängen des Kapitols zu befreien, beginnen die Rebellen den Einmarsch ins Kapitol für den Finalen Kampf um die Freiheit. Auch Katniss, Peeta und Gale sind vor Ort. Nur wird dieser letzte Kampf die Hölle auf Erden für alle, den der Frieden fordert viele Verluste. 
"Gefangen für Tage, Jahre, Jahrhunderte vielleicht. Tot, ohne sterben zu dürfen. Am Leben, aber so gut wie tot." (S. 382)

Und wenn er mich fragt: "Du Liebst mich. Wahr oder nicht wahr?",
dann antworte ich mit "Wahr". (S. 425)
Evtl. Spoiler vorhanden!

Und wieder geht eine interessante Trilogie zu Ende und ehrlich gesagt ich weiß noch nicht ganz was ich dazu sagen soll, aber ich probiere es trotzdem einmal. Viel erwartet hatte ich ja zum Glück von vorne herein eh nicht. Die Geschichte von "Die Tribute von Panem" ist sehr schön, aber mit der Umsetzung bin ich irgendwie nie richtig zufrieden. 
Obwohl ich dieses Buch keine Sekunde aus den Augen lassen wollte und ziemlich schnell durchgelesen hatte, finde ich doch das dem Buch etwas fehlt. Größtenteils hatte ich das Gefühl, das die besten und interessantesten Momente ohne Katniss stattfinden, aber lesen aber nur aus der Sicht von Katniss. Normalerweise mag ich es gerne wenn ein Buch nur aus der Sicht einer einzigen Person geschrieben wird, nur ist das ein wenig doof wenn diese Person an den besten Stellen gar nicht dabei ist. Es hat mich anfangs wirklich überrascht das es mich trotzdem so mitgerissen hatte, das ich das Buch gar nicht weglegen konnte, aber wenn ich jetzt so darüber nachdenke war ich wohl immer in der Erwartung das mal was spannendes Passiert, aber bis zu den letzten 120 Seiten war das Buch irgendwie immer auf einer Ebene, immer wenn dann Stellen kamen in der es dann hieß sie müssten jetzt das und das machen oder hier und da angreifen, dachte man sich so "jaaa endlich" und dann heißt es aber so "Katniss du bleibst hier"... und man denkt sich so.. ok, dann beim nächsten mal. 
Dann aber in den letzten 120 Seiten steigt die Spannung wieder höher und höher bis zu einem Punkt an den man wirklich weinen möchte und dann wenn man denkt "Jetzt ist das Finale da!".. ist auch schon wieder alles still und vorbei. Irgendwie ging auf einmal alles ganz schnell, es folgt ein "WAS?" Moment und schon ist die große Show vorüber. Alles ist vorbei. Ohne Finale, so kam es mir zumindest vor. Man wird vor vollendete Tatsachen gestellt und dann ist Friede-Freude-Eierkuchen. Ich muss sagen das Ende wie es schlussendlich für alle ist, womöglich ist es das bestmöglich gewählteste Ende. So ist es vielleicht sogar realistisch. Aber wie das Ende kam, ging mir ein wenig zu schnell, dafür das es anfangs so ruhig war. Und das es dann "Einfach so" vorbei war, kann man als Leser vielleicht nicht sofort so akzeptieren. Wobei man aber doch sagen muss Katniss ihr Ende ist doch schön. 
Dazu muss man sagen das Katniss fast den Großteil des Buches auf der Krankenstation verbringt, was auch nicht sonderlich zur Spannung beiträgt. Dadurch das es so wenig Spannung gibt, wirkt es auch ein bisschen wenig und mir ist noch etwas unschlüssig wie darauf 2 Filme geworden sind, aber auch hier lasse ich mich mal überraschen. Ich will keineswegs damit behaupten das dieses Buch langweilig wäre, wie gesagt das ging in einem rutsch durch, aber das "Warten das etwas passiert"-Gefühl wurde einfach nicht erfüllt. Bzw. kam und ging dann mit einem Wimpernschlag. 
Katniss ist so eine Person zu der man eine richtig Hass-Liebe entwickeln kann. In einem Moment frage ich mich wieso sie so reagiert und im nächsten tut sie mir auch nur unendlich Leid. Am liebsten mochte ich ja irgendwie Finnick. Er hatte als Mann einfach klasse, mit Gale und Peeta komme ich irgendwie gleichermaßen nicht ganz klar, wobei ich Peeta ein wenig mehr mag, da er nicht ganz so rechthaberisch ist und nicht gleich beleidigt davon rennt wenn man was nicht stimmt. 
Obwohl ich natürlich jetzt die meiste Zeit ein wenig enttäuschst war, da meine Hoffnung nach dem zweiten Teil nicht erfüllt wurden, muss ich doch sagen nach der Geschichte her ist diese Trilogie schon interessant uns lesenswert, vor allem das Katniss ihr Schluss, auch wenn alles dann genauso ruhig war wie am Anfang, doch steckt in diesen Letzten Zeilen sehr viel Gefühl, der ständige Krieg um das Kapitol und den Distrikten durfte langsam ausklingen und man ist schon etwas traurig das es jetzt auf einmal vorbei ist. Und mal lässt sich die Geschichte nochmal durch den Kopf gehen, vor allem wie viel Leid Katniss erfahren musste und sie steht immer noch. 
Obwohl die Geschichte um die Tribute von Panem echt schön ist und ich das Buch einfach nicht weglegen konnte, fehlt mir in einem Finalen Band wie diesem doch schon einiges. Erst die Fehlende Spannung und dann ein Ende das "einfach so" fertig ist. Ich hätte mir ein wenig mehr gewünscht, aber das Ende von Katniss kam mir trotzdem sehr realistisch gemacht und damit kann ich leben. Lesenswert ist das Buch auf jeden Fall diese Trilogie sollte schon beendet werden, aber mal sollte nicht zu viele Erwartungen in dieses Buch und vor allem das Finale stecken. 

Knappe 4 von 5* Pfötchen
Teil 1 & 2

Jede Rezension beruht auf die persönliche Meinung des Rezensenten, jeder Mensch hat einen anderen Geschmack. Es ist also durchaus möglich das es andere gibt die ganz anderer Meinung sind, am besten man überzeugt sich einfach selbst von einem Buch. 
Vielen Dank für dein Interesse an meinen Rezensionen!

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