Sonntag, 27. März 2016

[Rezension] The Immortals 1 - Tochter der Finsternis

Informationen zum Buch:

Sie sind schön, reich und unsterblich...

Langes dunkles Haar, tiefblaue Augen, cooles Outfit - Skyler ist das schönste Mädchen auf der Duchesne Highschool in Manhattan. Schön wie ein Engel. Doch Skyler ist kein Engel: Sie ist die Nachfahrin einer jahrtausendealten Familie von Vampiren (Buchrücken). 

Skyler van Alen ist ein junges, hübsches Mädchen mit eigenwilligem Kleidungsstil, der noch nicht bewusst ist das sie von einer jahrtausendealten Familie von Vampiren (Blue Bloods) abstammt. 
Als plötzliche Todesfälle der angeblich unsterblichen Vampire Fragezeichen aufwerfen, entschließt sich Skyler mit ihrem besten Freund Oliver, einem Red Blood, und dem mysteriösen, hübschen Jack Force dem Nach zu gehen. Schon nach kurzer Zeit zieht sich Jack jedoch zurück und es scheint als hätte er was mit dem Vorfall zu tun. Irgendetwas scheint hinter den Vampiren her zu sein, um sie zu vernichten und vor allem Skyler wird zur Zielscheibe des Silver Bloods.
Du konntest eben noch mit deinen Freunden lachen, Cocktails hinunter kippen und in populären Nachtclubs auf dem Tisch tanzen, Und von einer Minute auf die andere warst du tot. (S. 50)

"Dad, wieso tragen denn so viele Weiß auf dieser Beerdigung?"
"Schwarz ist die Farbe der Nacht", murmelte Charles. "Weiß ist die wahre Farbe des Todes." Einen Moment lang blickte er betreten auf seinem schwarzen Anzug. (S. 86)
Meine Erwartungen zu diesem Buch waren eigentlich ziemlich niedrig. Das Cover macht jetzt nicht soviel her und der Klappentext der mir auch nicht gerade sehr aussagekräftig erschien, ließ mich mal wieder eine dieser typischen Teenie-Highschool-Übernatürliches-Geschichten vermuten. Aber ich muss sagen ich bin positiv überrascht von diesem Buch. Der Anfang war etwas verwirrend mit der Geschichte von früher und wie und wo jetzt überall der Zusammenhang zwischen Vergangenheit und Gegenwart liegt. 

Vor allem da die einzelnen Kapitel wirklich sehr kurz gehalten sind und die Sicht der verschiedenen Charakter während der Dialoge oftmals einfach so wechselt. Da das ganze "Wieso-Weshalb-Warum-und-Wer-nun-Vampir-?" erst etwas später im Buch aufgeklärt wird, saß ich oftmals mit Fragezeichen über meinem Kopf da, weil ich es nicht ganz verstehen konnte. Die Sicht der verschiedenen Teenies wechselt anfangs so oft hin und her, wüsste man nicht aus dem Klappentext das es um Skyler geht, hätte ich mich gefragt wer hier nun Protagonist ist und wer nicht. Aber Stück für Stück wird der Geschichte Klarheit gegeben. 

Trotzdem muss ich sagen das mir die Idee gefällt, die Geschichte die dieses Buch erzählt. Mit den Blue, Red und Siver Bloods und der Geschichte der Vampire, gibt es dieser weiteren Vampir-Reihe eine eigene Note und lässt nicht das Gefühl von einem "schon wieder" entstehen. Nur das Skyler die ganze Geschichte mit einem Schultern zucken hin nimmt macht mich ein wenig stutzig und wirkt etwas unrealistisch, aber gut, wer weiß schon wie wir reagieren würden wenn man uns so etwas offenbaren würde. 

Allgemein auch wenn die Geschichte für mich neu und anders ist wie die bisherigen High-School-(Drama)-Geschichten, so hatte ich doch etwas Angst das es mit den ganzen Mädels und Jungs irgendwann wieder in einem Teenie-Liebesdrama endet. Sprich mit dem ganzen "Jeder liebt Jeden"-Drama. Mal schauen, der erste Teil, war da noch recht harmlos, aber es gab schon Anzeichen dafür das es sich im laufe der Reihe zu einem solchen entwickeln könnte.

Hat man aber erst mal in die Geschichte rein gefunden will man mehr und mehr, sodass man nicht vom Buch ablassen kann, aber da der erste Teil leider nicht viele Seiten hat und auch groß geschrieben ist. So ist nach ca. 300 Seiten auch schon wieder das Ende erreicht und im Grunde fängt es gerade erst richtig an. Und lässt einem am Ende auch mit einem leichtem Cliffhanger zurück. 

Skyler, die Protagonistin des ganzen, ist mir schon relativ sympathisch, auch wenn ich es wie schon gesagt etwas seltsam finde wie sie alles einfach so akzeptiert, aber ist mal was anderes. Ihren Namen finde ich im übrigen sehr schön, habe ich bis jetzt noch in keinem Buch gehört. Was mir aber weniger an ihr gefällt ist, das sie dem Kerl auf den sie steht viel zu sehr hinterher rennt. Aber trotzdem kann ich voll und ganz mit ihr mitfühlen und vor allem die Ungerechtigkeit spüren die man Skyler entgegen bringt. 
Bei Jack Force musste ich beim Namen etwas an Jack Frost denken, ja auch wenn das etwas oberflächlich ist, aber dadurch hatte er Anfangs erst mal gleich Pluspunkte gesammelt, die dann aber relativ schnell wieder sinken konnten. Ob ich dieses Jungen liebe oder hasse kann ich noch nicht sagen, das werden wohl die nächsten Bücher zeigen. Noch bin ich mit ihm noch nicht ganz warm geworden. 
Oliver hingegen, Skylers bester Freund und  Zuständiges Red Blood, auch wenn er schon gezeigt hat das er eine kleine Zicke sein kann, so habe ich mich dennoch mit ihm anfreunden können. Schließlich ist es nachvollziehbar warum er "gezickt" hat. 

Sehr interessant finde ich außerdem die Anmerkung der Autorin, das die Geschichte teilweise auf einer wahren Begebenheit beruht, zumindest was das Land in dem die Geschichte handelt angeht, mit dem mysteriösen Verschwinden der Einwohner. 
Auch wenn dieses Buch ein wenig seine Makel hat, finde ich doch das es lesenswert für jeden Vampirfan ist, der auch mal eine etwas kleinere Story lesen möchte. Die anfängliche Verwirrung sollte nicht abschrecken. Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall übertroffen, ich hätte echt nicht gedacht das dieses Buch mir mitreißen könnte, die Folgebände sind bereits auf meine Wunschliste gewandert. Der halbe Cliffhanger am Ende macht neugierig auf mehr und ich bin gespannt wie Skylers Geschichte weitergeht. 

4 von 5* Pfötchen


Jede Rezension beruht auf die persönliche Meinung des Rezensenten, jeder Mensch hat einen anderen Geschmack. Es ist also durchaus möglich das es andere gibt die ganz anderer Meinung sind, am besten man überzeugt sich einfach selbst von einem Buch. 
Vielen Dank für dein Interesse an meinen Rezensionen!

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