Donnerstag, 18. Februar 2016

[Rezension] Mythica - Göttin der Liebe


Informationen zum Buch:
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Die göttliche Venus - unsterblich verliebt in einen Sterblichen! 

Um den attraktiven Griffin zu gewinnen, bräuchte die unscheinbare Pea vor allem eines: eine gründliche Generalüberholung. Make-up, Schuhe, Klamotten - alles an ihr ist eine einziges Desaster. Als sie in ihrer Verzweiflung Venus beschwört, staunt sie nicht schlecht: Die Göttin steigt herab aus dem Olymp, um ihr zu helfen! Doch was ist, wenn die Göttin der Liebe selbst ihr Herz verliert? 
(Buchrückseite)

Venus, die Göttin de sinnlichen Liebe, der Schönheit und der erotischen Künste ist den schnöden Alltag auf dem Olymp leid. Als sie beschließt mit einer göttlichen Freunden einen Ausflug in die moderne Menschenwelt macht um ihrem Tag wieder ein wenig Abenteuer zu geben, trifft sie Pea, die gerade dabei ist eine Beschwörungsformel aufzusagen um Hilfe von der Göttin der Liebe zu erbitten. Den Pea hat ein großen Problem, sie kommt mit ihrem Äußerem überhaupt nicht klar. Die Göttin bekommt sofort Mitleid mir der jungen Pea und schenkt ihr erstmals eine Generalüberholung ihres Aussehens ohne jegliche Zauberei. Und das alles nur für die Liebe, den Pea ist bis über beide Ohren in den jungen Feuerwehrmann Griffin verliebt. Mit allen Mitteln versucht sie sein Herz zu erobern. Obwohl zwischen Venus und Pea bald eine innige Freundschaft wächst, beginnt auch Venus ihr Herz auf Griffin zu reagieren. So sind bald beide Frauen in den selben Mann verliebt, aber nur eine kann ihn kriegen. Als die ganze Situation zu eskalieren droht, taucht auch noch Vulcanus auf, Venus angeblicher Ehemann...
"Die reden nicht über Masturbation und ihre Genitalien? Kein Wunder, das diese Welt meine Hilfe benötigt." (S. 92)

"Vielleicht solltest du das nächste Mal den Penis lieber nicht erwähnen. Männer - ganz gleich, ob sterblich oder göttliche - sind leicht eingeschüchtert, wenn eine Frau einen größeren besitzt." (S. 128)

"Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mir das letzte Mal erlaubt habe zu lieben. Kaum zu glauben, oder? Ich bin geliebt worden, ich habe Liebe hervorgerufen, ich habe für die Liebe gekämpft, aber es ist sehr gut möglich, dass ich selbst die Liebe nie wirklich gekannt habe. (S. 251)

Wahre Liebe fand man nicht durch tolle Haare, Klamotten, Schuhe oder Make-up. Wahre Liebe fand man in de Seele - genau wie Klugheit und Mitgefühl. (S. 252)

"Schätzchen, eines hat mich meine jahrhundertelange Erfahrung gelehrt, nämlich, dass die Liebe keinen Stundenplan hat. Ich habe Paare gekannt, die langsam und vorsichtig und klug mit der Liebe umgegangen sind, und dann ist sie ihnen durch die Finger gerieselt wie Sand durch ein Sieb. Und ich habe Paare gesehen, deren Liebe in dem Moment aufgeflammt ist, in dem sie sich zum ersten Mal in die Augen schauten, und die nie aufgehört hat zu brennen. Es liegt an den Liebenden nicht an der Zeit." (S. 253-254)

"Feuer lehrt etwas über Reinigung und Erneuerung. Zum Beispiel mag ein Wildfeuer, das durch einen Wald rast, zuerst wie eineKatastrophe erscheinen. Aber in Wahrheit wächst der Wald gesünder nach, weil er von Unkraut und totem Holz gereinigt worden ist. (S. 285)
Ich habe echt ein wenig gemischte Gefühle für dieses Buch. Gekauft habe ich mir dieses Buch hauptsächlich des Covers wegen, ja ich weiß ich bin da Coverkäufer und etwas oberflächlich, aber der Buchrücktext klang dazu auch noch nicht schlecht. Das Rot-Orange auf dem schwarzen Cover und die wunderschöne Frau darauf, stimmen sich einfach super ab. 
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht allen vier Protagonisten erzählt, Venus, Pea, Griffin und Vulcanus, wobei das meiste aus Venus und Pea's Sicht geschrieben wird. Der Schreibstil war zwar Anfangs etwas Gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Seiten kommt man ohne Problem rein. 
Mein Lieblingsprotagonist war natürlich Venus, die Göttin der Liebe, sie nimmt echt kein Blatt vor den Mut und ihre Lebenseinstellung lassen einen oft auch selbst über das eigene Leben nachdenke, Venus hat die Autorin wirklich sehr gut rüber gebracht und vor allem ihr Verhalten als Göttin in der modernen Menschenwelt bringt einen öfters zum schmunzeln. Pea ist auch ein Liebenswürdiger und süßer Charakter, wobei ich aber nicht ganz verstehe warum man sich überhaupt komplett verändern muss nur um bei einem Kerl gut anzukommen, wenn man so nicht akzeptiert wird wie man ist, dann ist es auch nicht der Richtige, meine Meinung. Griffin scheint zwar nett zu sein und auch fürsorglich, aber irgendwie konnte ich mich kaum mit ihm anfreunden, er wirkt die ganze Zeit eher wie so der typische schöne, gut gebaute Footballspieler der eigentlich nichts im Hirn hat. Und Vulcanus? Naja was soll ich zu ihm großartig sagen, Ich finde es schon immer ein wenig merkwürdig wie schnell das in manchen Büchern mit der Lieben gehen kann. er sieht nur ihr aussehen und zwei Momente und schon weiß er mit der Frau will er alt werden. Dabei hat er ihren eigentlichen Charakter noch gar nicht kennengelernt, aber gut. Aber trotzdem finde ich die verschiedenen Protagonisten alle auf ihre Art interessant da sie alle ihre eigene Persönlichkeit haben. 
Allgemein muss ich sagen fand ich die Liebesgeschichten der zwei Paare etwas flach, sie konnten mich einfach nicht komplett überzeugen. So wie allgemein die komplette Handlung, ich weiß nicht vielleicht ist es auch etwas schwierig zwei Paare in einem Buch unter zu bringen, aber für mich war das Buch immer so auf der gleichen Höhe. Immer ziemlich mittig, die ganze Zeit über, erst in den 50 Seiten gegen Ende gab es dann mal einen kleinen Höhepunkt. Aber sonst hatte sich das Buch sehr gezogen und kam nicht wirklich zu richtiger Spannung. 
Und mich stört ein wenig diese Oberflächlichkeit, sich für eine andere Person verändern zu müssen das man ihr gefällt. Irgendwie wirkt auch alles ein wenig unecht und aufgesetzt, die "Liebe" der einzelnen kommt für mich so aus dem Nichts. Wenn noch ein wenig mehr "Kennenlernen" dabei gewesen wäre, dann vielleicht gut ja, aber so wirkt es wie gesagt etwas unecht. Schon beim ersten Treffen der einzelnen wird sofort rumgemacht und vertraut. Das Buch kam anfangs irgendwie nicht ganz aus den Hufen und dann gegen Ende, letzte 50-100 Seiten konnte es nicht schnell genug gehen und es nimmt wieder an Fahrt auf und zeigt mal etwas Spannung. 
Zudem ist die Handlung ziemlich vorhersehbar, bis auf das Ende, dadurch das dieses Buch fast immer auf der selben wellenlänge spielt, ist das Ende dann doch etwas überraschend und ein kleiner Höhepunkt. 

Trotz fehlender Spannung, bleibt die Geschichte nach dem Lesen noch ein paar Stunden bis Tage im Kopf und auch wenn mich der erste Teil der Reihe nicht ganz überzeugen konnte, werde ich mir die weiteren Teile doch noch besorgen, damit ich sie auch noch lesen kann. Wer weiß vielleicht steigt die Spannung ja noch. Ich werde diesen Bücher auf jeden Fall nochmal eine Chance geben, es ist zwar mein erstes Buch von P. C. Cast, aber von vielen Bücher von ihr habe ich bis jetzt nur gutes gehört, von daher habe ich noch Hoffnung. Und wer weiß vielleicht denke ich auch nur ich so über dieses Buch, besorgt es euch einfach selbst und lest es vielleicht habt ihr eine andere Meinung zu Mythica (1) - Göttin der Liebe. 

3,5 von 5 Pfötchen mit Stern

Die weitergehende Reihenfolge von Mythica: 

 P. C. Cast hat selbst und auch in Zusammenarbeit mit anderen wie z. B. ihrer Tochter noch weitere tolle Reihen geschrieben. Da es ziemlich viele Bücher sind, werde ich aber nur den ersten Teil jeweils auflisten und verlinken. 

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Jede Rezension beruht auf die persönliche Meinung des Rezensenten, jeder Mensch hat einen anderen Geschmack. Es ist also durchaus möglich das es andere gibt die ganz anderer Meinung sind, am besten man überzeugt sich einfach selbst von einem Buch. 
 Vielen Dank für dein Interesse an meinen Rezensionen!

Kommentare:

  1. Hallöchen ♥
    Vielen Dank für deine schöne Rezension! Ich finde dein Blogdesign ja immer noch mega toll!
    Ich hab den ersten Band von Mythica noch auf dem SuB liegen und freu mich schon irgendwie drauf... Auch wenn die Spannung anscheinend etwas zu fehlen scheint.
    Liebe Grüße
    Charleen

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    1. Danke dir <3
      Ja wie gesagt ich war gemischter Gefühle für das Buch, aber wie ebenfalls erwähnt ist es einfach für jeden das beste das Buch selbst zu lesen, vielleicht hast du ja eine andere Meinung darüber. ;)

      LG
      Birdy^^

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